Pressemitteilung vom 25.02.2010
zurückDie Geschichtsmesse „20 Jahre Deutsche Einheit in Europa“ wird als „Ausgewählter Ort 2010“ des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet
Die 3. Geschichtsmesse in Suhl „20 Jahre Deutsche Einheit in Europa“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zählt zu den Preisträgern des Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“. Dr. Tanja Zschach, Marktgebietsleiterin Firmenkunden Deutsche Bank Thüringen, zeichnete heute die 3. Geschichtsmesse als „Ausgewählten Ort 2010“ aus. Das Projekt „20 Jahre Deutsche Einheit“ ist damit Teil der größten Veranstaltungsreihe Deutschlands, die bereits im fünften Jahr von der Deutschen Bank und der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durchgeführt wird.
Anlässlich der Preisverleihung am heutigen Donnerstag im Ringberg Hotel, Suhl, betonte Dr. Tanja Zschach: „Es ist wichtig, dass Informationen über die Geschichte der DDR und Berichte von Zeitzeugen einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Mit zahlreichen Aktionen sorgt die Bundesstiftung dafür, dass eine kritische gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit erfolgt. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag dazu, dass nachfolgende Generationen Lehren aus der Geschichte ziehen können."
Der Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Aufarbeitung, Rainer Eppelmann, nahm die Auszeichnung für die Bundesstiftung dankend entgegen. „Wir freuen uns sehr, mit unserer erfolgreichen Geschichtsmesse ein ‚Ausgewählter Ort‘ im Land der Ideen zu sein. Die Geschichtsmesse ist zu einem wichtigen Ort für Diskussionen und bundesweite Vernetzung geworden, an dem viele Ideen und Initiativen für die Aufarbeitung der SED-Diktatur und deutscher Teilungsgeschichte entwickelt werden“, betonte Eppelmann.
Mehr als 200 Vertreter bundesweiter Institutionen und Initiativen, von Bund, Ländern und Kommunen, aus Ministerien, Rathäusern, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Museen und Gedenkstätten, Schulen und Medien nehmen bis Samstag an der Geschichtsmesse teil. „Anbieter“ und „Abnehmer“ der historisch-politischen Bildungsarbeit haben die Gelegenheit, sich einen Überblick über aktuelle Angebote und Materialien zum Thema zu verschaffen. Programm unter: www.geschichtsmesse.de.
Für weitere Informationen steht Ihnen Dietrich Wolf Fenner, Presse-sprecher der Bundestiftung Aufarbeitung, unter Tel. 030/31 98 95 - 225 gerne zur Verfügung.
www.land-der-ideen.de
Berlin, 25. Februar 2010

