Kurzbiographie Dr. Günter Kröber
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Dr. Günter Kröber
geb. 12. Januar 1928 in Leipzig
1946-1950 Studium an der Juristenfakultät der Universität Leipzig mit anschließendem Referendariat in der Justizverwaltung Sachsen
1953-1961 Rechtsanwalt in Leipzig
1961 Inhaftierung und Ausschluss aus der Anwaltschaft durch das Ministerium der Justiz der DDR aufgrund staatsfeindlichen Verhaltens
1962 Verurteilung durch das Bezirksgericht Leipzig wegen staatsfeindlichen Verhaltens
1966-1989 Justitiar Centrum Warenhäuser Leipzig
1970 Promotion
1990 Rehabilitierung als Rechtsanwalt durch letzten Justizminister der DDR sowie Strafrechtliche Rehabilitierung durch Reha-Senat BG Leipzig
seit 1990 Rechtsanwalt in Leipzig
1995-1998 Mitglied des Sächsischen Verfassungsgerichtshofes
seit 1995 Vorstandsmitglied der Rechtsanwaltskammer Sachsen
seit 2001 Präsident der Rechtsanwaltskammer Sachsen
1946 Eintritt in die LDP; 1950 Mitglied des Sächsischen Landtages;
1961 Ausschluss aus der LDP wegen staatsfeindlichen Verhaltens;
1989 Mitbegründer der Ost-F.D.P. im Sächsischen Landtag;
1990-1994 Mitglied des Sächsischen Landtages;
1990-1993 Fraktionsvorsitzender der F.D.P. im Sächsischen Landtag;
1994-1998 Stellvertretender Landesvorsitzender der F.D.P. Sachsen.
Mitglied des Bundesvorstands des Bundes der Stalinistisch Verfolgten e.V. (BSV) und Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen des BSV;
Mitglied des Kuratoriums der Friedrich-Naumann-Stiftung; Mitglied des Rundfunkrates des MDR.

