Veranstaltungsnachlese 2009
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Im Nachgang zu unseren Veranstaltungen stellen wir Ihnen hier unterschiedliche Materialien und weiterführende Informationen zur Verfügung. Die Veranstaltungs-Mitschnitte liegen als mp3-Dateien vor und können heruntergeladen werden (Rechtsclick + speichern) oder direkt im Browser über eine installierte Erweiterung (Plugin) abgespielt werden.
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Veranstaltungsnachlesen der Jahre: 2008 2007 2006 2005 2004 2003
04.-06. Dezember
erkennen oder verbrennen – 20 Jahre AktenEinsicht. Veranstaltungen anlässlich des 20. Jahrestages der Besetzung der MfSBezirksverwaltung in Erfurt
Festveranstaltung und Symposium. Gemeinsam mit der Evangelischen Stadtakademie „Meister Eckhart“, Thüringer Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Thüringer Außenstellen der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Bund Evangelischer Jugend in Mitteldeutschland, Gesellschaft für Zeitgeschichte e.V., Thüringer Landtag u.a.
Die Entmachtung des Ministeriums für Staatssicherheit war ein wesentliches Moment der Friedlichen Revolution 1989/90. Am 4. Dezember 1989 besetzten Erfurter BürgerInnen als erste eine Stasi-Bezirkszentrale und lösten damit eine DDR-weite Welle aus. 20 Jahre später soll mit einer Festveranstaltung an diese Erfahrung von Zivilcourage und Bürgermut erinnert werden. In einem Symposium wird außerdem die Frage nach dem unterschiedlichen Umgang mit den geheimpolizeilichen Akten in den postkommunistischen Gesellschaften in den vergangenen zwei Jahrzehnten erörtert.
Weitere Informationen: Ev. Stadtakademie „Meister Eckhart“, Allerheiligenstraße 15, 99084 Erfurt, Tel.: 0361-5661701
Die Entmachtung des Ministeriums für Staatssicherheit war ein wesentliches Moment der Friedlichen Revolution 1989/90. Am 4. Dezember 1989 besetzten Erfurter BürgerInnen als erste eine Stasi-Bezirkszentrale und lösten damit eine DDR-weite Welle aus. 20 Jahre später soll mit einer Festveranstaltung an diese Erfahrung von Zivilcourage und Bürgermut erinnert werden. In einem Symposium wird außerdem die Frage nach dem unterschiedlichen Umgang mit den geheimpolizeilichen Akten in den postkommunistischen Gesellschaften in den vergangenen zwei Jahrzehnten erörtert.
Weitere Informationen: Ev. Stadtakademie „Meister Eckhart“, Allerheiligenstraße 15, 99084 Erfurt, Tel.: 0361-5661701
01. Dezember
Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Runden Tische der Stadt und des Bezirkes Leipzig 1989/90
Neben dem Zentralen Runden Tisch der DDR konstituierten sich 1989/90 Hunderte Runder Tische in den Kommunen, Kreisen und Bezirken des Landes. In ihrer Gesamtheit trugen sie ohne Zweifel zu einer gewaltfreien Institutionalisierung der Demokratie bei. Die tatsächliche Bedeutung der einzelnen Tische war allerdings sehr unterschiedlich. Auf der öffentlichen Veranstaltung wurde über die Tätigkeit der Runden Tische der Stadt und des Bezirkes Leipzig diskutiert. Den zwei Vorträgen über die Gremien schloss sich eine Podiumsdiskussion zu Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der beiden Runden Tische an. Dabei kamen vor allem Zeitzeugen zu Wort.
Weitere Informationen : http://www.runde-ecke-leipzig.de
Weitere Informationen : http://www.runde-ecke-leipzig.de
11. bis 27. November
Die Sternstunden der Deutschen
Die Sternstunden der Deutschen
Die Deutsche Einheit - Wie es wirklich war
Die Tournee zur neuen ZDF-Reihe: Guido Knopp präsentiert große Momente unserer Geschichte und die bewegenden Hintergründe der Deutschen Einheit
Unter der Schirmherrschaft der Bundesstiftung Aufarbeitung
Am 9. November jährte sich der Fall der Mauer zum 20. Mal. Prof. Dr. Guido Knopp, Leiter der Redaktion Zeitgeschichte beim ZDF ging anlässlich dieses besonderen Jubiläums im Herbst 2009 auf große Vortragsreise durch Deutschland.
Als Journalist und Historiker war er selbst ganz dicht am Geschehen der Friedlichen Revolution dran. Er führte zahlreiche Gespräche mit ost- und westdeutschen Bürgern, Bürgerrechtlern sowie internationalen Politikern, die eng mit den dramatischen Ereignissen verbunden waren.
Aus profunden Recherchen, Erfahrungen und Erinnerungen entstand ein spannender Live-Vortrag, der den vielschichtigen und facettenreichen Weg zur Deutschen Einheit erläutert. Guido Knopp: "Die Deutsche Einheit war nie eine Einbahnstraße der Geschichte. Sie war gelegentlich extrem gefährdet. Es hätte auch anders kommen können."
11.11. Erfurt /12.11. Hamburg /13.11. Dresden /18.11. Chemnitz /19.11. Berlin /20.11. Hannover /26.11. Bielefeld /27.11. Bonn
Unter der Schirmherrschaft der Bundesstiftung Aufarbeitung
Am 9. November jährte sich der Fall der Mauer zum 20. Mal. Prof. Dr. Guido Knopp, Leiter der Redaktion Zeitgeschichte beim ZDF ging anlässlich dieses besonderen Jubiläums im Herbst 2009 auf große Vortragsreise durch Deutschland.
Als Journalist und Historiker war er selbst ganz dicht am Geschehen der Friedlichen Revolution dran. Er führte zahlreiche Gespräche mit ost- und westdeutschen Bürgern, Bürgerrechtlern sowie internationalen Politikern, die eng mit den dramatischen Ereignissen verbunden waren.
Aus profunden Recherchen, Erfahrungen und Erinnerungen entstand ein spannender Live-Vortrag, der den vielschichtigen und facettenreichen Weg zur Deutschen Einheit erläutert. Guido Knopp: "Die Deutsche Einheit war nie eine Einbahnstraße der Geschichte. Sie war gelegentlich extrem gefährdet. Es hätte auch anders kommen können."
11.11. Erfurt /12.11. Hamburg /13.11. Dresden /18.11. Chemnitz /19.11. Berlin /20.11. Hannover /26.11. Bielefeld /27.11. Bonn
Rastatt, 26. -27. November
„Wir sind das Volk“ – Die Deutschen 1848/49 und 1989/90
Wissenschaftliches Symposium der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte unterstützt von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Programm und weitere Informationen unter www.Erinnerungsstaette-Rastatt.de
Programm und weitere Informationen unter www.Erinnerungsstaette-Rastatt.de
Torgau, 26.-27. November
Oral History und Gedenkstättenarbeit
Tagung. Gemeinsam mit Gegen Vergessen – Für Demokratie und der Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau und DIZ Torgau
Die Bundesstiftung Aufarbeitung und Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. luden in Verbindung mit dem Dokumentations- und Informationszentrums (DIZ) Torgau und der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau vom 26. bis 27. November 2009 zum nunmehr zwölften Workshop für Mitarbeiter/innen von Gedenkstätten, aus dem Bereich der politischen Bildung sowie von Einrichtungen und Vereinen, die in Projekten der oral history arbeiten, ein. Er richtete sich ausdrücklich an Kolleginnen und Kollegen, die bereits Erfahrungen in Interviewprojekten gesammelt haben und stellte keine Einführungsveranstaltung in Methoden und Arbeit der oral history dar.
Einladung und Programm (111 KB)
Die Bundesstiftung Aufarbeitung und Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. luden in Verbindung mit dem Dokumentations- und Informationszentrums (DIZ) Torgau und der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau vom 26. bis 27. November 2009 zum nunmehr zwölften Workshop für Mitarbeiter/innen von Gedenkstätten, aus dem Bereich der politischen Bildung sowie von Einrichtungen und Vereinen, die in Projekten der oral history arbeiten, ein. Er richtete sich ausdrücklich an Kolleginnen und Kollegen, die bereits Erfahrungen in Interviewprojekten gesammelt haben und stellte keine Einführungsveranstaltung in Methoden und Arbeit der oral history dar.
Einladung und Programm (111 KB)
Berlin, 26.-28. November
Die Erfahrung der Freiheit
Internationale Konferenz zur Kultur- und Literaturgeschichte der Europäischen Revolution 1989/91, gemeinsam mit dem Institut für Deutschlandforschung Bochum
Die Konferenz zog eine Zwischenbilanz zur literarischen und kulturellen Gestaltung der Europäischen Revolution in komparativer Absicht. Sie fragte nach den differenten und gemeinsamen Formen und Inhalten, worin der neue Alltag erzählt und an die Revolution erinnert wird. Neben einem internationalen Vorbereitungsteam und Gast-Referenten waren auch Nachwuchswissenschaftler eingeladen, die eigene Projekte aus diesem Themenfeld präsentierten und mit Fach-Experten diskutierten. Ab Juli 2009 wird die Konferenz durch eine Veranstaltungsfolge des Instituts für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum vorbereitet (Lesungen, Ringvorlesung und Ausstellungen).
Nähere Daten: www.rub.de/deutschlandforschung
Informationen und Anmeldung zur Konferenz: idf@rub.de
Die Konferenz zog eine Zwischenbilanz zur literarischen und kulturellen Gestaltung der Europäischen Revolution in komparativer Absicht. Sie fragte nach den differenten und gemeinsamen Formen und Inhalten, worin der neue Alltag erzählt und an die Revolution erinnert wird. Neben einem internationalen Vorbereitungsteam und Gast-Referenten waren auch Nachwuchswissenschaftler eingeladen, die eigene Projekte aus diesem Themenfeld präsentierten und mit Fach-Experten diskutierten. Ab Juli 2009 wird die Konferenz durch eine Veranstaltungsfolge des Instituts für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum vorbereitet (Lesungen, Ringvorlesung und Ausstellungen).
Nähere Daten: www.rub.de/deutschlandforschung
Informationen und Anmeldung zur Konferenz: idf@rub.de
Berlin, 09. November
Festkonzert aus Anlass des 20. Jahrestages von Friedlicher Revolution und Mauerfall im Berliner Dom
Gemeinsam mit Deutschlandfunk, Deutsche Stiftung Denkmalschutz und roc berlin im Rahmen der Grundton D-Reihe
Mitwirkende: Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Rundfunkchor Berlin, RIAS Kammerchor, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Ingo Metzmacher, Simon Halsey, Marek Janowski und Christoph Rademann.
Programm: Werke von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Arnold Schönberg, Richard Wagner und Felix Mendelssohn Bartholdy.
Veranstaltungsflyer (166 KB)
Mitwirkende: Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Rundfunkchor Berlin, RIAS Kammerchor, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Ingo Metzmacher, Simon Halsey, Marek Janowski und Christoph Rademann.
Programm: Werke von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Arnold Schönberg, Richard Wagner und Felix Mendelssohn Bartholdy.
Veranstaltungsflyer (166 KB)
Leipzig, 26. Oktober -
01.
November
Nachdenken über den Wandel. Die Friedliche Revolution 1989 in der DDR und in Ostmitteleuropa im Spiegel des Dokumentarfilms
52. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
Im Rahmen des diesjährigen Festvals wurde mit Förderung durch die Bundesstiftung Aufarbeitung eine Filmreihe zu 20 Jahre Friedliche Revolution präsentiert. Je ein Dokumentarfilm stand dabei exemplarisch für die künstlerische Sicht auf den gesellschaftlichen Wandel im Jahr 1989 und den Folgejahren. Um die Filme in einen entsprechenden Diskurs zu stellen, wurde jeder Film von einer Art Essay begleitet, in dem je ein Intellektueller des jeweiligen Landes den Film als „Pate“ präsentiert.
Programm und weitere Informationen: www.dok-leipzig.de
Im Rahmen des diesjährigen Festvals wurde mit Förderung durch die Bundesstiftung Aufarbeitung eine Filmreihe zu 20 Jahre Friedliche Revolution präsentiert. Je ein Dokumentarfilm stand dabei exemplarisch für die künstlerische Sicht auf den gesellschaftlichen Wandel im Jahr 1989 und den Folgejahren. Um die Filme in einen entsprechenden Diskurs zu stellen, wurde jeder Film von einer Art Essay begleitet, in dem je ein Intellektueller des jeweiligen Landes den Film als „Pate“ präsentiert.
Programm und weitere Informationen: www.dok-leipzig.de
Berlin, 19. Oktober
Unüberwindbar? Vom Umgang mit der Teilung in Korea
Podiumsgespräch in Verbindung mit der Botschaft der Republik Korea
Im Herbst 2009 wird in Deutschland und Europa an den Sturz der kommunistischen Diktaturen und die Überwindung der deutschen und europäischen Teilung mit einer Vielzahl von Veranstaltungen, Ausstellungen und Konferenzen erinnert. In Korea hingegen ist die Teilung des Landes als Ergebnis des Korea-Krieges seit Jahrzehnten zementiert. Seit dem 27. Juli 1953 bestätigte ein Waffenstillstandsabkommen den 38. Breitengrad als Grenze zwischen dem kommunistischen Norden und dem seit Ende der 80er Jahre demokratischen Süden. Eine vier Kilometer breite „entmilitarisierte Zone“ entlang der Grenze manifestiert die scheinbar unüberwindbare Teilung.
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hatte gemeinsam mit der Botschaft der Republik Korea zu einer Veranstaltung eingeladen, in der mit einer Podiumsdiskussion der Blick über den europäischen Tellerrand gewagt und die Situation auf der koreanischen Halbinsel thematisiert wurde. Im Zentrum stand der aktuelle Umgang mit der koreanischen Teilungsgeschichte sowie die wechselseitigen Beziehungen von Süd-und Nordkorea: Wie nehmen sich beide Staaten wechselseitig wahr? Wie werden die Menschenrechtsverletzungen und die Situation im kommunistischen Norden in Südkorea thematisiert? Welche Rolle spielen die Flüchtlinge aus Nordkorea? Welche Bedeutung besitzt der Korea-Krieg heutzutage in der öffentlichen Wahrnehmung? Existieren Planungen zur Überwindung der Teilung und wenn ja, welche?
Veranstaltungsflyer (680 KB) Veranstaltungsbericht (80KB)
Im Herbst 2009 wird in Deutschland und Europa an den Sturz der kommunistischen Diktaturen und die Überwindung der deutschen und europäischen Teilung mit einer Vielzahl von Veranstaltungen, Ausstellungen und Konferenzen erinnert. In Korea hingegen ist die Teilung des Landes als Ergebnis des Korea-Krieges seit Jahrzehnten zementiert. Seit dem 27. Juli 1953 bestätigte ein Waffenstillstandsabkommen den 38. Breitengrad als Grenze zwischen dem kommunistischen Norden und dem seit Ende der 80er Jahre demokratischen Süden. Eine vier Kilometer breite „entmilitarisierte Zone“ entlang der Grenze manifestiert die scheinbar unüberwindbare Teilung.
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hatte gemeinsam mit der Botschaft der Republik Korea zu einer Veranstaltung eingeladen, in der mit einer Podiumsdiskussion der Blick über den europäischen Tellerrand gewagt und die Situation auf der koreanischen Halbinsel thematisiert wurde. Im Zentrum stand der aktuelle Umgang mit der koreanischen Teilungsgeschichte sowie die wechselseitigen Beziehungen von Süd-und Nordkorea: Wie nehmen sich beide Staaten wechselseitig wahr? Wie werden die Menschenrechtsverletzungen und die Situation im kommunistischen Norden in Südkorea thematisiert? Welche Rolle spielen die Flüchtlinge aus Nordkorea? Welche Bedeutung besitzt der Korea-Krieg heutzutage in der öffentlichen Wahrnehmung? Existieren Planungen zur Überwindung der Teilung und wenn ja, welche?
Veranstaltungsflyer (680 KB) Veranstaltungsbericht (80KB)
1. Begrüßung
Dr. Jens Hüttmann
(mp3; 02:35min; 1,9 MB)
2. Eröffnungsworte
(mp3; 02:35min; 1,9 MB)
Hartmut Koschyk, MdB, Berlin
(mp3; 11:37min; 8,2 MB)
3. Replik
(mp3; 11:37min; 8,2 MB)
Euy Taek Kim, Gesandter der Botschaft der Republik Korea
(mp3; 07:02min; 5,0 MB)
(mp3; 07:02min; 5,0 MB)
4. Impressionen aus Nordkorea
Dr. Bernhard Seliger
(mp3; 21:51min; 15,4 MB)
Podium Teil I
(mp3; 21:51min; 15,4 MB)
(mp3; 29:32min; 20,8 MB)
Podium Teil II
(mp3; 51:50min; 36,4 MB)
Groß Neuendorf (Brandenburg), 16.-18. Oktober
Jugend im Umbruch. Aus einer Staatsjugend in die Demokratie - 4. Groß Neuendorfer Grenzgespräche
Veranstaltung gemeinsam mit der Wilhelm-Fraenger-Gesellschaft
Deutsche und polnische Referenten und Gesprächspartner aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Politik legten dar, wie die einzelnen Jugendgenerationen mit ihren Erfahrungen und Sozialisationen die jeweiligen gesellschaftlichen Umbrüche bewältigt haben. Zeitzeugen berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen. Die kritische Auseinandersetzung mit den sozialistischen Diktaturen ist für die politische Kultur der beiden Länder und für das Zusammenwachsen in Europa unverzichtbar. Deshalb sollten alle Interessierten der Region rechts und links der Oder, aber auch aus entfernteren Orten, besonders Jugendliche, ihre Eltern und Lehrer angesprochen werden.
Weitere Informationen: www.fraenger.net
Deutsche und polnische Referenten und Gesprächspartner aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Politik legten dar, wie die einzelnen Jugendgenerationen mit ihren Erfahrungen und Sozialisationen die jeweiligen gesellschaftlichen Umbrüche bewältigt haben. Zeitzeugen berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen. Die kritische Auseinandersetzung mit den sozialistischen Diktaturen ist für die politische Kultur der beiden Länder und für das Zusammenwachsen in Europa unverzichtbar. Deshalb sollten alle Interessierten der Region rechts und links der Oder, aber auch aus entfernteren Orten, besonders Jugendliche, ihre Eltern und Lehrer angesprochen werden.
Weitere Informationen: www.fraenger.net
Berlin, 15. Oktober
Die Mauer in der Welt
Podiumsgespräch. Gemeinsam mit der Europäischen Akademie und dem rbb Inforadio
In über 40 Ländern der Welt stehen heute mehr als 120, tonnenschwere Mauersegmente. In einem Bildband, den Anna Kaminsky im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegeben hat, werden diese Symbole der Freiheit und der menschlichen Willensstärke dokumentiert. Eine weitere Spurensuche bietet der Film „Where is the Wall?“
Zu sprechen war über spannende, kuriose und tragische Geschichten, über verschlungene Wege und Ambitionen verschiedenster Art. Und über die Frage, welche Wirkungen die Mauer noch heute, 20 Jahre nach ihrem Fall, hat, warum „Mauern“ auch heute noch in Europa und der Welt nicht aus unserem Denken verschwunden sind und Instrument der Politik blieben.
Es diskutierten: Michael Cramer, MdEP / Dr. Anneli Ute Gabanyi, Politologin / Ronny Heidenreich, Historiker / Hans Hermann Hertle, Historiker / Moderation: Alfred Eichhorn
Die Veranstaltung wird am Sonntag dem 25. Oktober im rbb-Inforadio (Berlin: 93 MHz) gesendet.
In über 40 Ländern der Welt stehen heute mehr als 120, tonnenschwere Mauersegmente. In einem Bildband, den Anna Kaminsky im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegeben hat, werden diese Symbole der Freiheit und der menschlichen Willensstärke dokumentiert. Eine weitere Spurensuche bietet der Film „Where is the Wall?“
Zu sprechen war über spannende, kuriose und tragische Geschichten, über verschlungene Wege und Ambitionen verschiedenster Art. Und über die Frage, welche Wirkungen die Mauer noch heute, 20 Jahre nach ihrem Fall, hat, warum „Mauern“ auch heute noch in Europa und der Welt nicht aus unserem Denken verschwunden sind und Instrument der Politik blieben.
Es diskutierten: Michael Cramer, MdEP / Dr. Anneli Ute Gabanyi, Politologin / Ronny Heidenreich, Historiker / Hans Hermann Hertle, Historiker / Moderation: Alfred Eichhorn
Die Veranstaltung wird am Sonntag dem 25. Oktober im rbb-Inforadio (Berlin: 93 MHz) gesendet.
Leipzig, 14.-16. Oktober
1989 in a Global Perspective
Internationale Tagung des Global and European Studies Institute (GESI) in Kooperation mit dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) in Verbindung mit der Universität Leipzig, der Bundesstiftung Aufarbeitung und weiteren Einrichtungen
Der Kongress behandelte erstmals die Epochenwende von 1989 in globaler Perspektive. So lassen sich grundlegende Veränderungen in den Internationalen Beziehungen beobachten ebenso wie Fortschritte der Demokratisierung in Afrika oder die Überwindung von Diktaturen in Lateinamerika. Für wichtige Teile Asiens war nicht nur das Massaker auf dem Tianamen-Platz, sondern der Übergang zur Einbindung in eine neoliberal konzipierte Weltwirtschaft eine entscheidende Wende.
Weitere Informationen: www.uni-leipzig.de/gwzo
Der Kongress behandelte erstmals die Epochenwende von 1989 in globaler Perspektive. So lassen sich grundlegende Veränderungen in den Internationalen Beziehungen beobachten ebenso wie Fortschritte der Demokratisierung in Afrika oder die Überwindung von Diktaturen in Lateinamerika. Für wichtige Teile Asiens war nicht nur das Massaker auf dem Tianamen-Platz, sondern der Übergang zur Einbindung in eine neoliberal konzipierte Weltwirtschaft eine entscheidende Wende.
Weitere Informationen: www.uni-leipzig.de/gwzo
Trient (Italien), 13.-16. Oktober
Nachdenken über die DDR – 20 Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus. Internationale und interdisziplinäre Perspektiven
Studienwoche des Italienisch-Deutschen Historischen Instituts und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam in Trient, gefördert von der Fondazione Bruno Kessler und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Die Studienwoche bildete den Abschluss einer Veranstaltungsreihe des Italienisch-Deutschen Historischen Instituts Trient, die den 20. Jahrestag des Mauerfalls zum Anlass nahm, das Interesse in Italien an der SED-Diktatur vor dem Hintergrund der deutsch-italienischen Beziehungen zu fördern. Da es bisher so gut wie keine Publikationen und Veranstaltungen zur DDR-Geschichte in Italien gegeben hatte, bot die Studienwoche für die italienische wissenschaftliche und außeruniversitäre Öffentlichkeit die erste größere Gelegenheit, sich mit diesem Kapitel der deutschen und europäischen Geschichte intensiver auseinanderzusetzen.
Die Studienwoche bildete den Abschluss einer Veranstaltungsreihe des Italienisch-Deutschen Historischen Instituts Trient, die den 20. Jahrestag des Mauerfalls zum Anlass nahm, das Interesse in Italien an der SED-Diktatur vor dem Hintergrund der deutsch-italienischen Beziehungen zu fördern. Da es bisher so gut wie keine Publikationen und Veranstaltungen zur DDR-Geschichte in Italien gegeben hatte, bot die Studienwoche für die italienische wissenschaftliche und außeruniversitäre Öffentlichkeit die erste größere Gelegenheit, sich mit diesem Kapitel der deutschen und europäischen Geschichte intensiver auseinanderzusetzen.
Berlin, 07. Oktober
Trabi auf Touren. Eine deutsch-deutsche Sommerkomödie mit Musik. Ein Theaterstück von Walter Menzlaw und dem Chawwerusch Ensemble Herxheim
Gemeinsam mit der Vertretung des Landes Rheinland Pfalz beim Bund
Das Stück erzählt die Geschichte der ostdeutschen Familie Lemke, die sich am 1. Juli 1990 mit den frisch getauschten Westmark und einem alten Trabant auf den Weg zum Mittelmeer macht. Ein Zwischenstopp bei einer südwestdeutschen Winzerfamilie verlängert sich unfreiwillig, als der Trabi streikt.
Einladung (21 KB)
Das Stück erzählt die Geschichte der ostdeutschen Familie Lemke, die sich am 1. Juli 1990 mit den frisch getauschten Westmark und einem alten Trabant auf den Weg zum Mittelmeer macht. Ein Zwischenstopp bei einer südwestdeutschen Winzerfamilie verlängert sich unfreiwillig, als der Trabi streikt.
Einladung (21 KB)
Saarbrücken, 02.-03. Oktober
Zentrale Feier der Bundesregierung zum Tag der Deutschen Einheit
Die Bundesstiftung präsentierte sich mit ihren zahlreichen Angeboten bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Saarbrücken. Informationen über Ziele, Aufgaben und Ergebnisse der Arbeit wurden der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.
Berlin, 29. September
Die Mauer in der Welt
Filmvorführung und Buchpräsentation. Gemeinsam mit Berlin Story Verlag und Pannen Filmproduktion
Nach dem Fall der Berliner Mauer waren die Spuren der Teilung aus dem Stadtbild Berlins schnell verschwunden. Mauerteile fanden als Siegestrophäen, Denkmäler für Freiheit oder als Symbole der Freude und für die Überwindung der kommunistischen Diktaturen einen neuen Standort in vielen Ländern der Welt. Film und Buch gehen den Geschichten der Mauerteile und ihrer neuen Besitzer u. a. in Japan, Südafrika, Argentinien oder den USA nach.
Veranstaltungsflyer (1,4 MB) Veranstaltungsbericht (11 KB)
Nach dem Fall der Berliner Mauer waren die Spuren der Teilung aus dem Stadtbild Berlins schnell verschwunden. Mauerteile fanden als Siegestrophäen, Denkmäler für Freiheit oder als Symbole der Freude und für die Überwindung der kommunistischen Diktaturen einen neuen Standort in vielen Ländern der Welt. Film und Buch gehen den Geschichten der Mauerteile und ihrer neuen Besitzer u. a. in Japan, Südafrika, Argentinien oder den USA nach.
Veranstaltungsflyer (1,4 MB) Veranstaltungsbericht (11 KB)
Berlin, 03. September
Entführt – Menschenraub im Auftrag der Stasi. Eine Veranstaltung zum 80. Geburtstag von Dr. h.c. Karl Wilhelm Fricke
Podiumsgespräch
Im Auftrag des SED-Regimes hat die Stasi ca. 700 Menschen aus dem Westen in den Osten entführt. Spezialeinheiten des MfS haben Menschen gewaltsam und heimtückisch vor allem aus West-Berlin, aber auch aus Westdeutschland in die DDR verschleppt. Einer der spektakulärsten Fälle war die Entführung von Karl Wilhelm Fricke im Jahr 1955. Der Journalist war den SED-Herrschern wegen seiner kritischen Berichte über die DDR ein Dorn im Auge und sollte kalt gestellt werden. Nach seinem Kidnapping wurde er vom Obersten Gericht der DDR wegen „Boykott- und Kriegshetze“ zu vier Jahren Haft verurteilt, die er in Brandenburg und Bautzen verbüßen musste. Als leitender Redakteur beim Deutschlandfunk in Köln klärte er später über viele Jahrzehnte beharrlich und mit großer Analysekraft die Öffentlichkeit über den diktatorischen Charakter des SED-Regimes auf.
Zur Veranstaltungsnachlese
Im Auftrag des SED-Regimes hat die Stasi ca. 700 Menschen aus dem Westen in den Osten entführt. Spezialeinheiten des MfS haben Menschen gewaltsam und heimtückisch vor allem aus West-Berlin, aber auch aus Westdeutschland in die DDR verschleppt. Einer der spektakulärsten Fälle war die Entführung von Karl Wilhelm Fricke im Jahr 1955. Der Journalist war den SED-Herrschern wegen seiner kritischen Berichte über die DDR ein Dorn im Auge und sollte kalt gestellt werden. Nach seinem Kidnapping wurde er vom Obersten Gericht der DDR wegen „Boykott- und Kriegshetze“ zu vier Jahren Haft verurteilt, die er in Brandenburg und Bautzen verbüßen musste. Als leitender Redakteur beim Deutschlandfunk in Köln klärte er später über viele Jahrzehnte beharrlich und mit großer Analysekraft die Öffentlichkeit über den diktatorischen Charakter des SED-Regimes auf.
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Berlin, 27. August
6. Zeitgeschichtliche Sommernacht Revolution und Vereinigung 1989/90.
Podiumsgespräch Eine Veranstaltung der Bundesstiftung Aufarbeitung und des Deutschen Taschenbuch Verlags in Verbindung mit dem Allianz Stiftungsforum
Im Herbst 1989 brachten die Menschen in der DDR die SED-Diktatur zu Fall, als sie ihren gewaltlosen Protest gegen das Regime auf die Straße trugen. Es waren die Friedliche Revolution und die Selbstdemokratisierung der DDR, die den Weg zur deutschen Einheit im Jahre 1990 ebneten. Die Ereignisse vor 20 Jahren, die nicht nur die Geschichte der Deutschen, sondern auch die Weltgeschichte veränderten, waren Thema der 6. Zeitgeschichtlichen Sommernacht, zu der die Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit dem Deutschen Taschenbuch Verlag am 27. August 2009 in das Allianz Stiftungsforum am Pariser Platz eingeladen hat. Anlass der Kooperation war das Erscheinen eines von Klaus-Dietmar Henke herausgegebenen Sammelbandes, in dem die Ereignisse der Jahre 1989/90 von namhaften Historikern und aktiven Mitgestaltern der Friedlichen Revolution nachgezeichnet werden. Die Veranstaltung wurde von Kulturstaatsminister Bernd Neumann eröffnet. Die Veranstalter freuen sich, das ebenso interessante wie lebhafte Podiumsgespräch hier dokumentieren zu können, an dem Bärbel Bohley, Staatssekretär Dr. Christoph Bergner, Dr. h.c. Joachim Gauck, Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke und Thilo Sarrazin teilgenommen haben und das von Dr. Ulrich Mählert moderiert wurde.
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Im Herbst 1989 brachten die Menschen in der DDR die SED-Diktatur zu Fall, als sie ihren gewaltlosen Protest gegen das Regime auf die Straße trugen. Es waren die Friedliche Revolution und die Selbstdemokratisierung der DDR, die den Weg zur deutschen Einheit im Jahre 1990 ebneten. Die Ereignisse vor 20 Jahren, die nicht nur die Geschichte der Deutschen, sondern auch die Weltgeschichte veränderten, waren Thema der 6. Zeitgeschichtlichen Sommernacht, zu der die Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit dem Deutschen Taschenbuch Verlag am 27. August 2009 in das Allianz Stiftungsforum am Pariser Platz eingeladen hat. Anlass der Kooperation war das Erscheinen eines von Klaus-Dietmar Henke herausgegebenen Sammelbandes, in dem die Ereignisse der Jahre 1989/90 von namhaften Historikern und aktiven Mitgestaltern der Friedlichen Revolution nachgezeichnet werden. Die Veranstaltung wurde von Kulturstaatsminister Bernd Neumann eröffnet. Die Veranstalter freuen sich, das ebenso interessante wie lebhafte Podiumsgespräch hier dokumentieren zu können, an dem Bärbel Bohley, Staatssekretär Dr. Christoph Bergner, Dr. h.c. Joachim Gauck, Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke und Thilo Sarrazin teilgenommen haben und das von Dr. Ulrich Mählert moderiert wurde.
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Berlin, 21.-23. August
Der Hitler-Stalin-Pakt 1939. Grenzverschiebungen, Verfolgung, Deportationen und die Erinnerungskultur im östlichen Europa
Internationale Tagung, Ausstellung und Filmprogramm des Moldova-Instituts Leipzig im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig und im Polnischen Institut Leipzig
Programm und Veranstaltungsorte: www.uni-leipzig.de
Programm und Veranstaltungsorte: www.uni-leipzig.de
Berlin, 13. August
Michael Gartenschläger und die innerdeutsche Grenze
Buchvorstellung
Im August 1961 wurde der siebzehnjährige Michael Gartenschläger wegen seines Protestes gegen den Bau der Berliner Mauer festgenommen. Nach 10 Jahren politischer Haft in der DDR wegen „staatsgefährdender Propaganda und Hetze sowie der Diversion“ wird Gartenschläger 1971 von der Bundesrepublik freigekauft. Um das SED-Regime zu entlarven, das seinen Einsatz von Selbstschussanlagen an der innerdeutschen Grenze bestreitet, demontiert er von der Westseite aus zwei Splitterminen SM 70 und präsentiert sie der Öffentlichkeit. Mielke ist außer sich – Gartenschlägers „Liquidierung“ wird beschlossen. Gartenschläger wird von einem Stasi-Sonderkommando am 1. Mai 1976 erschossen.
Am 48. Jahrestag des Mauerbaus wurde das neue Buch von Freya Klier über Michael Gartenschläger präsentiert.
Veranstaltungsbericht (14 KB)
Im August 1961 wurde der siebzehnjährige Michael Gartenschläger wegen seines Protestes gegen den Bau der Berliner Mauer festgenommen. Nach 10 Jahren politischer Haft in der DDR wegen „staatsgefährdender Propaganda und Hetze sowie der Diversion“ wird Gartenschläger 1971 von der Bundesrepublik freigekauft. Um das SED-Regime zu entlarven, das seinen Einsatz von Selbstschussanlagen an der innerdeutschen Grenze bestreitet, demontiert er von der Westseite aus zwei Splitterminen SM 70 und präsentiert sie der Öffentlichkeit. Mielke ist außer sich – Gartenschlägers „Liquidierung“ wird beschlossen. Gartenschläger wird von einem Stasi-Sonderkommando am 1. Mai 1976 erschossen.
Am 48. Jahrestag des Mauerbaus wurde das neue Buch von Freya Klier über Michael Gartenschläger präsentiert.
Veranstaltungsbericht (14 KB)
Berlin, 05. August
Flix – „Da war mal was …“
Ausstellungseröffnung und Comic-Lesung von Flix. Gemeinsam mit dem Carlsen-Verlag und der Gedenkstätte Berliner Mauer
Warum sollte man sich an etwas erinnern, was schön läääääääängst Geschichte ist? Der Comiczeichner Flix hat sich und seine Freunde gefragt, was ihnen einfällt, wenn sie an die Zeit zurückdenken, als Deutschland noch zweigeteilt war. Aus den Antworten hat er eine Comic-Reihe gemacht mit dem Titel „Da war mal was …“. Jede Geschichte erzählt von der deutschen Teilung aus einer anderen, persönlichen Perspektive.
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Warum sollte man sich an etwas erinnern, was schön läääääääängst Geschichte ist? Der Comiczeichner Flix hat sich und seine Freunde gefragt, was ihnen einfällt, wenn sie an die Zeit zurückdenken, als Deutschland noch zweigeteilt war. Aus den Antworten hat er eine Comic-Reihe gemacht mit dem Titel „Da war mal was …“. Jede Geschichte erzählt von der deutschen Teilung aus einer anderen, persönlichen Perspektive.
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Wittenberg, 23.-27. Juli
Promovierendentage zur deutschen Zeitgeschichte nach 1945
Workshop. Gemeinsam mit dem Institut für Hochschulforschung Wittenberg
Dem 20. Jahrestag der Friedlichen Revolution waren die Promovierendentage zur deutschen Zeitgeschichte gewidmet, zu denen das Institut für Hochschulforschung Wittenberg und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zum fünften Mal einluden. Im Mittelpunkt standen Theorie und Praxis der empirischen Sozialforschung. Nachdem ein Crashkurs Einblick in die Grundlagen von Meinungsumfragen gegeben hatte, arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam eine Befragung aus, die in der Lutherstadt Wittenberg umgesetzt und deren Ergebnisse am Ende des viertägigen Workshops präsentiert wurden.
Dem 20. Jahrestag der Friedlichen Revolution waren die Promovierendentage zur deutschen Zeitgeschichte gewidmet, zu denen das Institut für Hochschulforschung Wittenberg und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zum fünften Mal einluden. Im Mittelpunkt standen Theorie und Praxis der empirischen Sozialforschung. Nachdem ein Crashkurs Einblick in die Grundlagen von Meinungsumfragen gegeben hatte, arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam eine Befragung aus, die in der Lutherstadt Wittenberg umgesetzt und deren Ergebnisse am Ende des viertägigen Workshops präsentiert wurden.
Berlin, 01.-02. Juli
Diktaturen am Schachbrett. Der Hitler-Stalin-Pakt, der Krieg und die europäische Erinnerung
Tagung. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde und der Humboldt-Universität zu Berlin
Programm siehe unter www.dgo-online.org
Programm siehe unter www.dgo-online.org
Berlin, 26. Juni 2009
20 Jahre nach der Friedlichen Revolution in der DDR. 1989 – 2009: Rückblicke und Ausblicke.
Eine Veranstaltung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, des DDR Museum Berlin und der Bundesstiftung Aufarbeitung
Was hat die Menschen in der DDR 1989 dazu veranlasst, in Massen auf die Straße zu gehen? Welche Rolle haben die ganz normalen Probleme des Alltags dabei gespielt, die mangelnde Versorgung, die maroden Betriebe und die zerfallenden Städte? In der Veranstaltung am 26. Juni haben ganz unterschiedliche Gesprächspartner, unter ihnen auch Akteure des Umbruchs von 1989, hierüber diskutiert. Am Schluss stand die Frage, in welchem Maße die damaligen Hoffnungen erfüllt worden sind, und was uns für die Herstellung der inneren Einheit noch zu tun bleibt.
Veranstaltungsflyer (244 KB)
Was hat die Menschen in der DDR 1989 dazu veranlasst, in Massen auf die Straße zu gehen? Welche Rolle haben die ganz normalen Probleme des Alltags dabei gespielt, die mangelnde Versorgung, die maroden Betriebe und die zerfallenden Städte? In der Veranstaltung am 26. Juni haben ganz unterschiedliche Gesprächspartner, unter ihnen auch Akteure des Umbruchs von 1989, hierüber diskutiert. Am Schluss stand die Frage, in welchem Maße die damaligen Hoffnungen erfüllt worden sind, und was uns für die Herstellung der inneren Einheit noch zu tun bleibt.
Veranstaltungsflyer (244 KB)
Berlin, 24. Juni 2009
„Bitterfelder Bogen - eine literarische Reportage“ in der Reihe „Deutsch/Deutsche Geschichte“ und aus Anlass des 20. Jahres des Falls der Mauer
Eine Veranstaltung der Bundesstiftung Aufarbeitung, des S.Fischer Verlags und der Landesvertretung Sachsen-Anhalt
Monika Maron erzählt in ihrem neuen Buch „Bitterfelder Bogen - eine literarische Reportage“ von der Wiederauferstehung einer Region, vor allem aber vom Aufbruch einiger Kreuzberger Solar-Enthusiasten in die Sachsen-Anhaltische Provinz, wo sie eine Solarzellenfabrik mit vierzig Arbeitsplätzen bauen wollten. Die Not der einen, für die jeder Arbeitsplatz kostbar war, und der Traum der anderen schmiedete ein Bündnis, dem fast Unglaubliches gelang. Nur acht Jahre später ist Q-Cells der größte Solarzellenhersteller der Welt. Aus der kleinen Solarzellenfabrik ist ›Solar Valley‹ geworden.
Im Anschluss der Lesung stellte die Autorin in einem Gespräch mit dem in Halberstadt aufgewachsenen Wissenschaftler und in der Wendezeit bekannt gewordenen Bürgerrechtler Jens Reich Hintergründe und Details ihrer Reportage vor und beantwortete Fragen aus dem Publikum.
Veranstaltungsflyer (124 KB)
Monika Maron erzählt in ihrem neuen Buch „Bitterfelder Bogen - eine literarische Reportage“ von der Wiederauferstehung einer Region, vor allem aber vom Aufbruch einiger Kreuzberger Solar-Enthusiasten in die Sachsen-Anhaltische Provinz, wo sie eine Solarzellenfabrik mit vierzig Arbeitsplätzen bauen wollten. Die Not der einen, für die jeder Arbeitsplatz kostbar war, und der Traum der anderen schmiedete ein Bündnis, dem fast Unglaubliches gelang. Nur acht Jahre später ist Q-Cells der größte Solarzellenhersteller der Welt. Aus der kleinen Solarzellenfabrik ist ›Solar Valley‹ geworden.
Im Anschluss der Lesung stellte die Autorin in einem Gespräch mit dem in Halberstadt aufgewachsenen Wissenschaftler und in der Wendezeit bekannt gewordenen Bürgerrechtler Jens Reich Hintergründe und Details ihrer Reportage vor und beantwortete Fragen aus dem Publikum.
Veranstaltungsflyer (124 KB)
Berlin, 18. Juni 2009
Runder Tisch mit Bürgerrechtlern - Es muss mehr DDR-Geschichte auf den Stundenplan
Schülergespräch mit ehemaligen Bürgerrechtlern. Gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer
Tiefensee und Eppelmann luden Schüler zum Runden Tisch mit Bürgerrechtlern: Es muss mehr DDR-Geschichte auf den Stundenplan.
Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 18. Juni 2009
Tiefensee und Eppelmann luden Schüler zum Runden Tisch mit Bürgerrechtlern: Es muss mehr DDR-Geschichte auf den Stundenplan.
Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 18. Juni 2009
Berlin, 16. Juni 2009
"Wir wollen freie Menschen sein!" Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR.
Podiumsgespräch
Am 16. und 17. Juni 1953 erhoben sich in über 600 Orten der DDR mehr als eine Million Menschen, um gegen die SED-Diktatur zu demonstrieren. Sie forderten freie Wahlen und Demokratie, verbesserte Lebens- und Arbeitsbedingungen und die Deutsche Einheit. Der Aufstand wurde von sowjetischen Panzern blutig niedergeschlagen, die Anführer der Streikbewegung, die sich schließlich zum Volksaufstand entwickelte, wurden verhaftet; mehr als 50 Todesopfer waren zu beklagen. Während der Aufstand in der Bundesrepublik als Signal gegen die Diktatur in der DDR verstanden und nur wenige Wochen nach dem Aufstand der 17. Juni zum Tag der Deutschen Einheit erklärt wurde, wurden die Aufständischen in der DDR verfolgt und verfemt, der Aufstand selbst als faschistischer Putsch diffamiert.
Anlässlich der 56. Wiederkehr dieses herausragenden Ereignisses in der deutschen Geschichte ludt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zu einem Podiumsgespräch mit Teilnehmern des Aufstands, die ihr Eintreten für demokratische Rechte und Freiheiten mit Haft und Verfolgung durch die SED-Diktatur bezahlten.
Veranstaltungsflyer (347 KB)
Veranstaltungsbericht (14 KB)
Am 16. und 17. Juni 1953 erhoben sich in über 600 Orten der DDR mehr als eine Million Menschen, um gegen die SED-Diktatur zu demonstrieren. Sie forderten freie Wahlen und Demokratie, verbesserte Lebens- und Arbeitsbedingungen und die Deutsche Einheit. Der Aufstand wurde von sowjetischen Panzern blutig niedergeschlagen, die Anführer der Streikbewegung, die sich schließlich zum Volksaufstand entwickelte, wurden verhaftet; mehr als 50 Todesopfer waren zu beklagen. Während der Aufstand in der Bundesrepublik als Signal gegen die Diktatur in der DDR verstanden und nur wenige Wochen nach dem Aufstand der 17. Juni zum Tag der Deutschen Einheit erklärt wurde, wurden die Aufständischen in der DDR verfolgt und verfemt, der Aufstand selbst als faschistischer Putsch diffamiert.
Anlässlich der 56. Wiederkehr dieses herausragenden Ereignisses in der deutschen Geschichte ludt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zu einem Podiumsgespräch mit Teilnehmern des Aufstands, die ihr Eintreten für demokratische Rechte und Freiheiten mit Haft und Verfolgung durch die SED-Diktatur bezahlten.
Veranstaltungsflyer (347 KB)
Veranstaltungsbericht (14 KB)
1. Begrüßung
Rainer Eppelmann
(mp3; 10:45min; 7,6 MB)
2. Eröffnungsworte
(mp3; 10:45min; 7,6 MB)
Joachim Jauer
(mp3; 05:09min; 3,6 MB)
Podium Teil I
(mp3; 05:09min; 3,6 MB)
(mp3; 22:43min; 16,0 MB)
Podium Teil II
(mp3; 13:54min; 9,8 MB)
Podium Teil III
(mp3; 14:14min; 10,0 MB)
Podium Teil IV
(mp3; 07:40min; 5,4 MB)
Berlin, 28.-31. Mai 2009
Geschichtsforum 1989 | 2009: Europa zwischen Teilung und Aufbruch
Gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung, der Kulturstiftung des Bundes, dem Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.
Das Geschichtsforum ludt mit vielfältigen Angeboten – Diskussionen, Vorträgen, Workshops und Zeitzeugengesprächen, multimedialen Präsentationen – dazu ein, sich mit der Geschichte der deutschen und europäischen Teilung, der Überwindung der kommunistischen Diktaturen in Europa 1989 und dem Prozess der europäischen Integration seit den 1990er Jahre auseinanderzusetzen. Gleichrangig zu diesen Debattenangeboten standen Formen künstlerischer Auseinandersetzung mit der Geschichte – zum Beispiel Filme, Theateraufführungen, Lesungen, Lecture Performances und Musik.
Das umfangreiche Programm des Geschichtsforums finden Sie unter www.geschichtsforum09.de
weitere Informationen
Das Geschichtsforum ludt mit vielfältigen Angeboten – Diskussionen, Vorträgen, Workshops und Zeitzeugengesprächen, multimedialen Präsentationen – dazu ein, sich mit der Geschichte der deutschen und europäischen Teilung, der Überwindung der kommunistischen Diktaturen in Europa 1989 und dem Prozess der europäischen Integration seit den 1990er Jahre auseinanderzusetzen. Gleichrangig zu diesen Debattenangeboten standen Formen künstlerischer Auseinandersetzung mit der Geschichte – zum Beispiel Filme, Theateraufführungen, Lesungen, Lecture Performances und Musik.
Das umfangreiche Programm des Geschichtsforums finden Sie unter www.geschichtsforum09.de
weitere Informationen

Berlin, 27. April 2009
»Verwandte Feinde: Stalinismus und Nationalsozialismus im Vergleich.«
Vortrag von Prof. Dr. Jörg Baberowski. Präsentation des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2009.
Aus Anlass des Erscheinens des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2009 hatte die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am Montag, dem 27. April zu einem Vortragsabend eingeladen. Trotz frühsommerlichen Wetters fanden über 140 interessierte Bürgerinnen und Bürger ihren Weg in die Kronenstraße 5, den Sitz der Bundesstiftung in der Berliner Mitte, wo sie im Namen der Herausgeber und der Beiräte des Jahrbuchs von Dr. Ulrich Mählert begrüßt wurden. Der Historiker und Journalist Sven-Felix Kellerhoff gab einen konzisen Einblick in die vielfältigen Beiträge des aktuellen Jahrbuches, um alsbald dem Hauptredner des Abends, Prof. Dr. Jörg Baberowski das Wort zu erteilen. In einem fulminanten, rund 40minütigen Vortrag, widmete sich Baberowski den „verwandten Feinden“, Stalinismus und Nationalsozialismus in vergleichender Perspektive. Das anschließende, lebhafte Gespräch mit dem Publikum wurde von Sven-Felix Kellerhoff moderiert.
JHK 2009 (91 KB)
Aus Anlass des Erscheinens des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2009 hatte die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am Montag, dem 27. April zu einem Vortragsabend eingeladen. Trotz frühsommerlichen Wetters fanden über 140 interessierte Bürgerinnen und Bürger ihren Weg in die Kronenstraße 5, den Sitz der Bundesstiftung in der Berliner Mitte, wo sie im Namen der Herausgeber und der Beiräte des Jahrbuchs von Dr. Ulrich Mählert begrüßt wurden. Der Historiker und Journalist Sven-Felix Kellerhoff gab einen konzisen Einblick in die vielfältigen Beiträge des aktuellen Jahrbuches, um alsbald dem Hauptredner des Abends, Prof. Dr. Jörg Baberowski das Wort zu erteilen. In einem fulminanten, rund 40minütigen Vortrag, widmete sich Baberowski den „verwandten Feinden“, Stalinismus und Nationalsozialismus in vergleichender Perspektive. Das anschließende, lebhafte Gespräch mit dem Publikum wurde von Sven-Felix Kellerhoff moderiert.
JHK 2009 (91 KB)
1. Begrüßung
Dr. Ulrich Mählert
(mp3; 04:52min; 3,4 MB)
2. Vorstellung JHK 2009
(mp3; 04:52min; 3,4 MB)
Sven-Felix Kellerhoff
(mp3; 20:55min; 14,7 MB)
(mp3; 20:55min; 14,7 MB)
3. Vortrag
Prof. Dr. Jörg Baberowski
(mp3; 42:54min; 30,2 MB)
4. Publikumsgespräch 1
(mp3; 42:54min; 30,2 MB)
(mp3; 33:24min; 23,5 MB)
5. Publikumsgespräch 2
(mp3; 19:01min; 13,4 MB)
Tutzing, 25.-29. April 2009
»Menschen zwischen den Völkern – Akteure der Deutsch-Russischen Beziehungen im 20. Jahrhundert«
Deutsch-Russische Historikerkonferenz. Gemeinsam mit der Akademie für politische Bildung Tutzing, DHI Moskau, Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildung
Leitung: Heinrich Oberreuter / Manfred Wilke / Alexander Vatlin
Leitung: Heinrich Oberreuter / Manfred Wilke / Alexander Vatlin
Erfurt, 24.-26. April 2009
»Recht und Freiheit: 60 Jahre Grundgesetz - 20 Jahre Friedliche Revolution«
13. bundesweiter Kongress der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Während in der alten Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg ein Rechtsstaat aufgebaut wurde, errichteten die Machthaber im Osten eine kommunistische Diktatur, die 40 Jahre bestehen sollte. Die Diktatur wurde im Herbst 1989 vom Volk gestürzt, die deutsche Einheit auf der Basis des westdeutschen demokratischen Grundgesetzes vollzogen. Seit dem 3. Oktober 1990 gelten die im Grundgesetz verankerten Grundrechte für alle Bürgerinnen und Bürger des vereinigten Deutschlands. Angesichts von 60 Jahren Grundgesetz und 20 Jahren Friedliche Revolution diskutierten Expertinnen und Experten gemeinsam mit Vertretern von Opferverbänden und Aufarbeitungsinitiativen über die Bedeutung des Grundgesetzes für Opposition und Widerstand in der DDR.
Während in der alten Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg ein Rechtsstaat aufgebaut wurde, errichteten die Machthaber im Osten eine kommunistische Diktatur, die 40 Jahre bestehen sollte. Die Diktatur wurde im Herbst 1989 vom Volk gestürzt, die deutsche Einheit auf der Basis des westdeutschen demokratischen Grundgesetzes vollzogen. Seit dem 3. Oktober 1990 gelten die im Grundgesetz verankerten Grundrechte für alle Bürgerinnen und Bürger des vereinigten Deutschlands. Angesichts von 60 Jahren Grundgesetz und 20 Jahren Friedliche Revolution diskutierten Expertinnen und Experten gemeinsam mit Vertretern von Opferverbänden und Aufarbeitungsinitiativen über die Bedeutung des Grundgesetzes für Opposition und Widerstand in der DDR.
Berlin, 23. April 2009
»Gottfried Forck: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen«
Buch-Präsentation gemeinsam mit der Gemeinde der St. Bartholomäuskirche Berlin-Friedrichshain, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Wichern-Verlag
In der ersten Biografie über Gottfried Forck schreibt der Autor informativ und anregend, wie der ostdeutsche Bischof sein Christsein verstand: sich in Kontroversen mit der Welt zu begeben, öffentlich Repressionen, Diskriminierungen und Verfolgungen zu benennen – gerade dort, wo die SED in ihrer Propaganda die vermeintlichen Erfolge des Sozialismus feierte und damit blind für die Wirklichkeit war.
Veranstaltungsflyer (265 KB)
In der ersten Biografie über Gottfried Forck schreibt der Autor informativ und anregend, wie der ostdeutsche Bischof sein Christsein verstand: sich in Kontroversen mit der Welt zu begeben, öffentlich Repressionen, Diskriminierungen und Verfolgungen zu benennen – gerade dort, wo die SED in ihrer Propaganda die vermeintlichen Erfolge des Sozialismus feierte und damit blind für die Wirklichkeit war.
Veranstaltungsflyer (265 KB)
Berlin, 26. März 2009
»Für Freiheit und Demokratie«
Podiumsdiskussion und Buchpräsentation. Gemeinsam mit dem Bundespräsidialamt
In den Jahren 2007 und 2008 lud der Bundespräsident mit der Bundesstiftung Aufarbeitung zu einer Veranstaltungsreihe, die Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Bundesrepublik mit Zeitzeugen von Opposition und Widerstand in der DDR ins Gespräch brachte. Die generationsübergreifenden Diskurse über Themen des frühen Widerstands in der SBZ, kirchliche Opposition bis hin zu unangepassten Jugendlichen der 1980er Jahre in der DDR sind nun in einer Dokumentation zusammengefasst. Aus Anlass des Erscheinens der Publikation beschäftigte sich das Podium mit der Erinnerung an die kommunistische Vergangenheit und mit der Frage, wie die Vermittlung dieses Teils der deutschen Geschichte an die nachwachsenden Generationen erfolgreich gestaltet werden kann.
Gespräche »Für Freiheit und Demokratie«
In den Jahren 2007 und 2008 lud der Bundespräsident mit der Bundesstiftung Aufarbeitung zu einer Veranstaltungsreihe, die Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Bundesrepublik mit Zeitzeugen von Opposition und Widerstand in der DDR ins Gespräch brachte. Die generationsübergreifenden Diskurse über Themen des frühen Widerstands in der SBZ, kirchliche Opposition bis hin zu unangepassten Jugendlichen der 1980er Jahre in der DDR sind nun in einer Dokumentation zusammengefasst. Aus Anlass des Erscheinens der Publikation beschäftigte sich das Podium mit der Erinnerung an die kommunistische Vergangenheit und mit der Frage, wie die Vermittlung dieses Teils der deutschen Geschichte an die nachwachsenden Generationen erfolgreich gestaltet werden kann.
Gespräche »Für Freiheit und Demokratie«
Kreisau (Polen), 26.-28. März
2009
7. Internationales Gedenkstättentreffen Kreisau
Gemeinsam mit der Gedenkstätte Kreisau, Evangelische Akademie Berlin, Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Im Mittelpunkt des internationalen Gedenkstättentreffens in Kreisau standen die verschiedenen Wahrnehmungen und Deutungen der Vergangenheit in einstmals kommunistisch beherrschten Staaten Europas in einer gesamteuropäischen Perspektive. Wie werden geschichtspolitische Auseinandersetzungen in einzelnen Ländern und an konkreten Institutionen geführt und wie werden diese von »außen « wahrgenommen und interpretiert. Thema der Tagung in diesem Jahr war der »Hitler-Stalin-Pakt«.
Programm (76 KB) Im Mittelpunkt des internationalen Gedenkstättentreffens in Kreisau standen die verschiedenen Wahrnehmungen und Deutungen der Vergangenheit in einstmals kommunistisch beherrschten Staaten Europas in einer gesamteuropäischen Perspektive. Wie werden geschichtspolitische Auseinandersetzungen in einzelnen Ländern und an konkreten Institutionen geführt und wie werden diese von »außen « wahrgenommen und interpretiert. Thema der Tagung in diesem Jahr war der »Hitler-Stalin-Pakt«.
Aufzeichnung einer Studiodiskussion vom 27.03.2009 bei Polskie Radio in Wroclaw
Studiogäste:
Dr. Winfried Heinemann, Prof. Valters Nollendorfs, Prof. Krzystof Ruchniewicz, Dr. Tatiana Timofeewa
Gesprächsleitung: Alfred Eichhorn
Studiogäste:
Dr. Winfried Heinemann, Prof. Valters Nollendorfs, Prof. Krzystof Ruchniewicz, Dr. Tatiana Timofeewa
Gesprächsleitung: Alfred Eichhorn
Anmoderation
(mp3; 00:07min; 93 KB)
Teil 1 (mp3; 14:00min; 9,9 MB)
Teil 2 (mp3; 18:00min; 12,7 MB)
Teil 3 (mp3; 17:58min; 12,7 MB)
Teil 1 (mp3; 14:00min; 9,9 MB)
Teil 2 (mp3; 18:00min; 12,7 MB)
Teil 3 (mp3; 17:58min; 12,7 MB)
Berlin, 16. März
2009
Traditionen widerständigen Verhaltens gegen die kommunistische Diktatur in der Frühzeit von SBZ und DDR
Öffentliche Abendveranstaltung/Podiumsdiskussion
Die Friedliche Revolution ist unbestritten das herausragende Ereignis der deutschen Freiheitsbewegungen. Aber sie ist auch der Schlusspunkt einer Vielzahl von Widerstandsaktionen, die die Errichtung der kommunistischen Diktatur in SBZ und DDR Zeit ihres Bestehens begleiteten. Viele der Akteure aus den 1940er/1950er Jahren, die ihr Eintreten für demokratische Rechte mit langen Haftstrafen bezahlten, sind im Laufe der Jahrzehnte in den Hintergrund getreten. Mit dieser Veranstaltung, auf der Protagonisten des frühen Widerstands über ihre Erfahrungen und Motivationen berichteten, wurden die Traditionen widerständigen Verhaltens in SBZ und DDR fokussiert.
Veranstaltungsflyer (229 KB) Veranstaltungsbericht (14 KB)
Die Friedliche Revolution ist unbestritten das herausragende Ereignis der deutschen Freiheitsbewegungen. Aber sie ist auch der Schlusspunkt einer Vielzahl von Widerstandsaktionen, die die Errichtung der kommunistischen Diktatur in SBZ und DDR Zeit ihres Bestehens begleiteten. Viele der Akteure aus den 1940er/1950er Jahren, die ihr Eintreten für demokratische Rechte mit langen Haftstrafen bezahlten, sind im Laufe der Jahrzehnte in den Hintergrund getreten. Mit dieser Veranstaltung, auf der Protagonisten des frühen Widerstands über ihre Erfahrungen und Motivationen berichteten, wurden die Traditionen widerständigen Verhaltens in SBZ und DDR fokussiert.
Veranstaltungsflyer (229 KB) Veranstaltungsbericht (14 KB)
Halle/Saale, 14. März
2009
Die DDR gehört ins Museum? Die Vermittlung jüngster Zeitgeschichte in ostdeutschen stadt- und heimatgeschichtlichen Museen
Workshop im Rahmen des 11. Bundeskongress Politische Bildung »Entgrenzungen. Gesellschaftlicher Wandel in Vergangenheit und Gegenwart«
Stadt- und Heimatmuseen leisten wichtige Beiträge zur historischen Selbstverständigung. Wer sich jedoch in Ostdeutschland über Lokalgeschichte seit 1945 informieren möchte, stößt häufig auf Ausstellungen, die diese Zeit aussparen oder auf Darstellungen von vor 1989, die bislang nicht oder nur kaum verändert wurden. Mehr und mehr stellen sich die Museen der Herausforderung, diese Ausstellungen zu überarbeiten und zu ergänzen. Der Workshop diekutierte Musealisierungskonzepte zur jüngsten Zeitgeschichte.
Stadt- und Heimatmuseen leisten wichtige Beiträge zur historischen Selbstverständigung. Wer sich jedoch in Ostdeutschland über Lokalgeschichte seit 1945 informieren möchte, stößt häufig auf Ausstellungen, die diese Zeit aussparen oder auf Darstellungen von vor 1989, die bislang nicht oder nur kaum verändert wurden. Mehr und mehr stellen sich die Museen der Herausforderung, diese Ausstellungen zu überarbeiten und zu ergänzen. Der Workshop diekutierte Musealisierungskonzepte zur jüngsten Zeitgeschichte.
Berlin, 06.-07. März
2009
Doktorandenwerkstatt der Bundesstiftung Aufarbeitung
Mit ihrem Stipendienprogramm regte die Bundesstiftung Aufarbeitung den wissenschaftlichen Nachwuchs dazu an, sich der Geschichte der SBZ und DDR, der deutschen Teilung und deren Überwindung im Rahmen von Promotionen anzunehmen. Die Bundesstiftung Aufarbeitung hat seit 2001 mehr als 70 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihre Förderung aufgenommen. In der jährlichen Doktorandenwerkstatt stellten die von der Bundesstiftung Aufarbeitung geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Projekte zur Diskussion.
Veranstaltungsbericht (163 KB)
Veranstaltungsbericht (163 KB)
Berlin, 18.-20. Februar
2009
Die deutsche Frage in der SBZ und DDR – Die deutschlandpolitischen Vorstellungen von Bevölkerung und Opposition 1945 – 1990
Konferenz. Gemeinsam mit dem Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Deutschen Gesellschaft e.V.
Zeitzeugen und Historiker erörterten und debattierten die Geschichte der deutschen Teilung aus der Perspektive der Bevölkerung und der Opposition in der SBZ und DDR und kontrastierten sie zur westlichen Geschichtsforschung bis 1990. Wie kam es zur deutschen Teilung? Was bedeutete der Mauerbau? War die DDR auf dem Weg zur »sozialistischen Nation«? Welche deutschlandpolitischen Vorstellungen hatte die Opposition in der DDR?
Veranstaltungshinweis (2,1 MB)
Zeitzeugen und Historiker erörterten und debattierten die Geschichte der deutschen Teilung aus der Perspektive der Bevölkerung und der Opposition in der SBZ und DDR und kontrastierten sie zur westlichen Geschichtsforschung bis 1990. Wie kam es zur deutschen Teilung? Was bedeutete der Mauerbau? War die DDR auf dem Weg zur »sozialistischen Nation«? Welche deutschlandpolitischen Vorstellungen hatte die Opposition in der DDR?
Veranstaltungshinweis (2,1 MB)
Hannover, 10.-14. Februar
2009
Vorstellung des »Bildungskatalogs« auf der Fachmesse DIDACTA
Messe
Die Bundesstiftung Aufarbeitung präsentierte sich erstmals auf Europas größter Bildungsmesse in Hannover. Mehr als 700 Aussteller waren dort vertreten, und ca. 70.000 Besucher nahmen teil. Die Bundesstiftung zeigte ihre erarbeiteten und geförderten Unterrichtsmaterialien und stellt den neuen »Bildungskatalog« vor – eine Sammlung didaktischer Begleitmaterialien, die Lehrerinnen und Lehrer zur Vorbereitung von Unterrichtsstunden, Projekttagen oder -wochen zur deutschen Teilungsgeschichte, Opposition und Widerstand in der DDR, Friedlichen Revolution und den Weg zur Deutschen Einheit nutzen können. Im Kongresszentrum wurde der Bildungskatalog im Rahmen eines Vortrages vorgestellt.
Die Bundesstiftung Aufarbeitung präsentierte sich erstmals auf Europas größter Bildungsmesse in Hannover. Mehr als 700 Aussteller waren dort vertreten, und ca. 70.000 Besucher nahmen teil. Die Bundesstiftung zeigte ihre erarbeiteten und geförderten Unterrichtsmaterialien und stellt den neuen »Bildungskatalog« vor – eine Sammlung didaktischer Begleitmaterialien, die Lehrerinnen und Lehrer zur Vorbereitung von Unterrichtsstunden, Projekttagen oder -wochen zur deutschen Teilungsgeschichte, Opposition und Widerstand in der DDR, Friedlichen Revolution und den Weg zur Deutschen Einheit nutzen können. Im Kongresszentrum wurde der Bildungskatalog im Rahmen eines Vortrages vorgestellt.
Suhl, 29.-31. Januar
2009
Geschichtsmesse: 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit
Konferenz
Die zweite »Geschichtsmesse« war der Ort historisch-politischer Weiterbildung und Diskussion, Informationsbörse und Vernetzungsforum zu »20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit«. Die Konferenz präsentierte und förderte eine vielfältige und engagierte Auseinandersetzung mit dem Epochenumbruch von 1989/1990. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen und Ministerien, der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, Museen, Gedenkstätten und zeitgeschichtlichen Initiativen sowie Forschungseinrichtungen. In zahlreichen Vorträgen, Panels und Workshops wurde über Projekte und verfügbare Angebote informiert, Einblick in aktuelle zeithistorische Debatten gewährt sowie die Möglichkeit geboten, eigene Planungen vorzustellen.
»Zweite Geschichtsmesse: "20 Jahre Friedliche Revolution" – eine Nachlese«
Die zweite »Geschichtsmesse« war der Ort historisch-politischer Weiterbildung und Diskussion, Informationsbörse und Vernetzungsforum zu »20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit«. Die Konferenz präsentierte und förderte eine vielfältige und engagierte Auseinandersetzung mit dem Epochenumbruch von 1989/1990. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen und Ministerien, der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, Museen, Gedenkstätten und zeitgeschichtlichen Initiativen sowie Forschungseinrichtungen. In zahlreichen Vorträgen, Panels und Workshops wurde über Projekte und verfügbare Angebote informiert, Einblick in aktuelle zeithistorische Debatten gewährt sowie die Möglichkeit geboten, eigene Planungen vorzustellen.
»Zweite Geschichtsmesse: "20 Jahre Friedliche Revolution" – eine Nachlese«
Berlin, 20. Januar 2009
Vortrags- und Gesprächsabend mit Prof. Dr. Jörg Baberowski, Humboldt- Universität zu Berlin
Gemeinsam mit dem Studienkolleg zu Berlin
Professor Jörg Baberowski verwies in seinem Vortrag „Verwandte Feinde?“ auf die geteilte Erinnerung im mittlerweile vereinten Europa: Terror, Vernichtung, Krieg und Vertreibung seien Begriffe, die in Westeuropa fast ausschließlich für die Verbrechen des NS-Regimes stünden. Die 80jährige Diktaturspanne des Stalinismus habe sich im kollektiven Gedächtnis Westeuropas nicht niedergeschlagen, wobei derselbe in Osteuropa eine zentrale Bedeutung innerhalb der Erinnerungskultur besäße.
Veranstaltungsbericht (13 KB)
Professor Jörg Baberowski verwies in seinem Vortrag „Verwandte Feinde?“ auf die geteilte Erinnerung im mittlerweile vereinten Europa: Terror, Vernichtung, Krieg und Vertreibung seien Begriffe, die in Westeuropa fast ausschließlich für die Verbrechen des NS-Regimes stünden. Die 80jährige Diktaturspanne des Stalinismus habe sich im kollektiven Gedächtnis Westeuropas nicht niedergeschlagen, wobei derselbe in Osteuropa eine zentrale Bedeutung innerhalb der Erinnerungskultur besäße.
Veranstaltungsbericht (13 KB)
Berlin, 15. Januar 2009
Frühjahr 1989 – Zwischen Unmut und Aufbegehren
Vortrag und Podiumsgespräch. Gemeinsam mit der Bundesbeauftragten für die Stasi- Unterlagen
Zu Beginn des Gedenkjahres 2009 ludt die Veranstaltung dazu ein, mit Zeitzeugen und Wissenschaftlern die Ereignisse des Jahres 1989 aus unterschiedlichsten Perspektiven Revue passieren zu lassen. Die zunehmende Dynamik der DDR-Oppositionsbewegung, ihre wachsende Beharrlichkeit bei der Forderung nach Veränderung, Aufbruch und demokratischen Strukturen sind dabei ebenso zur Sprache gekommen wie die Reaktion des Staates und die folgende Selbstdemokratisierung der DDR. Wie war die Atmosphäre zu Beginn des Jahres 1989? Welche Stimmung prägte die Oppositionsbewegung: Angst, Mut, Aufbegehren? Wie nahm der Westen die Dynamisierung der Ereignisse in der DDR wahr?
Veranstaltungsflyer (256 KB) Veranstaltungsbericht (19 KB)
Zu Beginn des Gedenkjahres 2009 ludt die Veranstaltung dazu ein, mit Zeitzeugen und Wissenschaftlern die Ereignisse des Jahres 1989 aus unterschiedlichsten Perspektiven Revue passieren zu lassen. Die zunehmende Dynamik der DDR-Oppositionsbewegung, ihre wachsende Beharrlichkeit bei der Forderung nach Veränderung, Aufbruch und demokratischen Strukturen sind dabei ebenso zur Sprache gekommen wie die Reaktion des Staates und die folgende Selbstdemokratisierung der DDR. Wie war die Atmosphäre zu Beginn des Jahres 1989? Welche Stimmung prägte die Oppositionsbewegung: Angst, Mut, Aufbegehren? Wie nahm der Westen die Dynamisierung der Ereignisse in der DDR wahr?
Veranstaltungsflyer (256 KB) Veranstaltungsbericht (19 KB)



