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Dr. Marie-Luise Warnecke, geb. Bartmuß

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Marie-Luise Bartmuß

Kurzbiographie


Dr. Marie-Luise Warnecke, geb. Bartmuß, studierte an der Universität Regensburg sowie der Freien Universität Berlin Rechtswissenschaften und legte im Juni 2004 das Erste Juristische Staatsexamen ab. Sie promovierte bei Herrn Prof. Dr. Hubert Rottleuthner, Institut f. Rechtssoziologie, an der FU Berlin; im Dezember 2007 legte sie das Rigorosum ab. Derzeit ist sie Rechtsreferendarin am Kammergericht Berlin und wird ihre Arbeit im Jahr 2008 veröffentlichen.


Kurzbeschreibung der Dissertation


"Zwangsadoptionen in der DDR"

Ein 1991 in Berlin aufgefundener Aktenbestand bildet die Forschungsgrundlage der juristischen Dissertation von Marie-Luise Warnecke, in der die Problematik von in der DDR geschehenen Zwangsadoptionen erstmals wissenschaftlich untersucht worden ist. Die im ersten Teil der Arbeit erfolgte Analyse der im Familiengesetzbuch der DDR vorgesehenen Eingriffsbefugnisse ergab, in welchem Maße ideologische Vorgaben für die Kindererziehung für die Auslegung dieser Normen maßgeblich waren. Die sich im zweiten Teil anschließende Fallanalyse machte deutlich, dass den geographisch und zeitlich nicht zuordenbaren Vorgängen weder einheitliche Verfahrensmuster, noch etwaige allgemeinverbindliche Vorgaben des Ministeriums für Volksbildung zugrunde lagen. Nicht zuletzt auch deshalb ist von weitaus geringeren als den vielfach medial kolportierten Fallzahlen auszugehen.

Förderung / Stipendienprogramm / Dr. Marie-Luise Warnecke, geb. Bartmuß

Titelbild Tätigkeitsbericht
Habilitanden
Promovierende
Promovierte
Stipendienreader
Reader 2004 (498 kb)
Reader 2005 (2 MB)
Reader 2006 (2,4 MB)
Reader 2007 (1,04 MB)
Kolloquiumsbericht 2007 (50 KB)
Reader 2008 (188 KB)
"Die Sicht der Nachgeborenen: Kaderschmiede DDR-Forschung?"
Zum Radiofeature
Zehn Anregungen für Doktoranden
von: Prof. Eckhard Jesse, aus: TU-Spektrum, Das Magazin der TU Chemnitz 1/2006, S. 8-9.