Pressemitteilungen 2012
Podiumsgespräch: 60 Jahre „Aktion Ungeziefer“
1952 wurden tausende DDR-Bürger aus ihrer Heimat an der innerdeutschen Grenze deportiert
An die Zwangsaussiedlung an der Westgrenze der DDR vor 60 Jahren erinnern die Bundesstiftung Aufarbeitung und die Stiftung Berliner Mauer mit einer Podiumsveranstaltung am 24. Mai. Mehr...
Vortrag über die Mechanismen der Anpassung im Alltag der SED-Diktatur
Professorin Mary Beth Stein präsentiert Forschungsergebnisse zur Anpassung in der DDR
Professorin Mary Beth Stein von der George Washington University in Washington D. C. präsentiert unter dem Titel „Angepasst aus Angst – oder an die Angst?“ erste Ergebnisse ihrer aktuellen Studie. Sie forscht zu den Lebenswirklichkeiten der SED-Diktatur und zu den Mechanismen und Strategien der Anpassung. Grundlage sind die Lebensläufe von rund 75 Personen, die sie im Rahmen eines seit 2000 laufenden Interviewprojektes befragt hat. Mehr...
„Aus einem Land vor unserer Zeit“: Neues Lesebuch zur DDR-Geschichte
25 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erkunden die DDR
„Aus einem Land vor unserer Zeit“ lautet der Titel eines neuen Sammelbandes zur DDR-Geschichte, der am 23. Mai im Berliner Metropol Verlag erscheint. 25 Stipendiatinnen und Stipendiaten der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur stellen in diesem Lesebuch ihre Forschungsarbeiten in kurzen, gut lesbaren Texten vor. Mehr als zwanzig Jahre nach dem Ende des SED-Staats haben sich die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Teilen Deutschlands auf eine Entdeckungsreise in die Geschichte der DDR begeben. Mehr...
Konferenz von Helsinki – Aufwertung der DDR oder Stärkung der Opposition?
Podiumsgespräch zur Bedeutung des KSZE-Prozesses im Rahmen der Reihe „2x Deutschland“
Mit dem Podiumsgespräch „Entspannung und Abrüstung im Kalten Krieg“ fragt die Bundesstiftung Aufarbeitung am Dienstag, 15. Mai gemeinsam mit dem Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Deutschen Gesellschaft e.V. nach der Bedeutung der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) und ihre Auswirkungen auf die innenpolitische Situation in Ost und West. Mehr...
20 Jahre Einsetzung der ersten Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit
Kommissionsmitglieder und Bundesstiftung Aufarbeitung erinnern an die historischen Leistungen
Mit einer Festveranstaltung erinnerte die Bundesstiftung Aufarbeitung an die Einsetzung der ersten Enquete-Kommission „Zur Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur“, die am 20. Mai 1992 ihre Arbeit aufgenommen hatte. Zahlreiche ehemalige Mitglieder der ersten und zweiten Enquete-Kommission, Parlamentarier wie Sachverständige, beteiligten sich an der Veranstaltung im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Deutschen Bundestages am 8. Mai. Mehr...
Arbeitszwang in der DDR Thema bei bundesweitem Aufarbeitungskongress
Der 16. Kongress der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und für die Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur findet vom 11. bis 13. Mai in Erkner bei Berlin statt. Aufarbeitungsinitiativen und Verfolgtenverbände aus dem gesamten Bundesgebiet tagen zu dem Themenschwerpunkt „Arbeit als Herrschaftsinstrument in der SED-Diktatur“. Mehr...
DDR-Geschichte vor Ort erfahren: Bundesstiftung fördert neue Lernangebote
Kostenloses Onlineangebot zu außerschulischen Lernorten richtet sich bundesweit an Schulen
Unterstützt von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur stellt der Bildungsdienstleister DigiOnline GmbH umfangreiche Lehrmaterialien zu ausgewählten Gedenkorten zur DDR-Geschichte, zur deutschen Teilung und Einheit bundesweit kostenlos zur Verfügung. Die insgesamt 15 Unterrichtseinheiten sollen Schulen zum Besuch von außerschulischen Lernorten motivieren und ermöglichen es Lehrerinnen und Lehrern, diese gezielter vor- und nachzubereiten. Das Lernen am historischen Ort hilft dabei, den Lernerfolg und das Wissen der Jugendlichen über die deutsche Nachkriegsgeschichte unmittelbar zu verbessern. Mehr...
Gehört die DDR ins Museum?
Neuer Sammelband zur Darstellung von DDR-Geschichte in Stadt- und Heimatmuseen
Der neu erschienene Band „Die Musealisierung der DDR. Wege, Möglichkeiten und Grenzen der Darstellung von Zeitgeschichte in stadt- und regionalgeschichtlichen Museen“ geht erstmals der Frage nach, wie DDR-Geschichte angemessen, attraktiv und zielgruppenorientiert in regionalen Museen ausgestellt werden kann. Mehr...
Die Rolle der Kirchen im geteilten Deutschland
Ehemalige Bischöfe und Kirchenhistoriker diskutieren im Rahmen der Reihe „2x Deutschland“
Mit dem Podiumsgespräch „Zwei Staaten, zwei Kirchen? Kirche im geteilten Deutschland“ fragt die Bundesstiftung Aufarbeitung am Dienstag, 3. April gemeinsam mit dem Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen und der Deutschen Gesellschaft e.V. nach der Rolle der evangelischen Kirchen in den innerdeutschen Beziehungen. Mehr...
Unrechtsstaat DDR? Diskussion mit Ministerpräsident Erwin Sellering
Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern im Gespräch mit Rainer Eppelmann
Der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern Erwin Sellering diskutiert am Freitag, 30. März in einer öffentlichen Veranstaltung in Berlin seine kontroversen Thesen zur deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte mit dem Vorstandsvorsitzenden der Bundesstiftung Aufarbeitung Rainer Eppelmann. Mehr...



