Wettbewerb geschichts-codes 2008
zurückDie Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur schreibt im Jahr 2008 aus Anlass der 20. Jahrestage von friedlicher Revolution 1989 und deutscher Einheit 1990 ihren sechsten künstlerischen Wettbewerb >> geschichts-codes << für Studierende an Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland aus. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück.
Entwurf einer Briefmarkenserie aus Anlass der 20. Jahrestage von friedlicher Revolution und deutscher Einheit 1989/90
Gestaltungswettbewerb >> geschichts-codes << 2008

Die friedliche Revolution des Jahres 1989 in der DDR ist Teil der europäischen Freiheitsbewegungen und ein herausragendes Ereignis der deutschen und europäischen Geschichte. In jenen Herbsttagen brachten die vielen hunderttausend Menschen die kommunistischen Diktaturen zu Fall, als sie mit den Rufen „Wir sind das Volk“ und „Keine Gewalt“ ihren Protest gegen das Regime auf die Straße trugen und sich damit in der Tradition der Oppositionsbewegungen in der DDR stellten. Es waren die friedliche Revolution und die Selbstdemokratisierung der DDR, die den Weg frei machten zur deutschen Einheit im Jahre 1990. Erst mit der Wiedervereinigung war das Ziel erreicht, dass alle Menschen in Deutschland in Frieden, Freiheit und Demokratie leben können, in Freundschaft zu ihren Nachbarn und von diesen geachtet.
Die demokratische Umwälzung in der DDR als gesamtdeutsches Ereignis zu erinnern und zugleich in ihrer europäischen Dimension zu betrachten, ist Anliegen des Wettbewerbs.
Der Wettbewerb der Bundesstiftung Aufarbeitung im Jahre 2008 möchte mit den Entwürfen für eine Briefmarkenserie, die anlässlich der 20. Jahrestage die friedliche Revolution und deutsche Einheit der Jahre 1989 und 1990 in den Blick nehmen, das öffentliche Bewusstsein für diese zentralen Daten schärfen und neue, kreative Impulse setzen.
Die Ergebnisse des Wettbewerbes werden in einer öffentlichen Preisverleihung vorgestellt. Zudem werden ausgewählte Beiträge in Form einer Wanderausstellung interessierten Einrichtungen zur Präsentation zur Verfügung gestellt.
Kontakt: wettbewerb(at)stiftung-aufarbeitung.de

